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Der Kultplatz, dessen Anfänge in die mittlere Bronzezeit
zurückreichen, wurde bis zum Ende des römischen Reiches
genutzt. Das Zentrum des Heiligtums bildet ein Aschenhügel,
in dessen Zentrum sich runde Steinsetzungen befinden. Westlich
des Aschenhügels befindet sich der Hauptaltar mit einer Größe
von 3,5 x 4 Metern. Daran schließt sich die Festwiese an.
Vom Kultablauf können drei Phasen festgestellt werden:
erste Phase, in der vor allem Tiere (Blutopfer) den
Göttern geopfert wurden
eine zweite Phase, in der vor allem Sachopfer dargebracht
wurden
eine dritte Phase, in der vor allem Münzen
(Wertopfer) deponiert wurden.
Der Brandopferplatz wurde vom Institut für Klassische Archäologie
der Universität Innsbruck
(Univ. Prof. Dr. Elisabeth Walde, A. Prof. Dr. Michael Tschurtschenthaler)
in den Jahren 1992 bis 1998 ergraben und wissenschaftlich bearbeitet.
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